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Compliance 7 Min. Lesezeit

Der EU AI Act: Was Software-Hersteller jetzt wissen müssen

Andrea Pichl

Head of Business Development

28. Februar 2025
Der EU AI Act: Was Software-Hersteller jetzt wissen müssen
Key Takeaways

"Der AI Act klassifiziert KI-Systeme nach Risiko. Hochrisiko-Systeme (z.B. HR, Kritische Infrastruktur) benötigen Zertifizierungen, Qualitätsmanagement und menschliche Aufsicht."

Mit dem AI Act hat die EU das weltweit erste umfassende Regelwerk für künstliche Intelligenz geschaffen. Für Softwarehäuser bedeutet das: Compliance ist nicht mehr optional. Wer ignoriert, riskiert Strafen bis zu 35 Mio. Euro oder 7% des weltweiten Umsatzes.

Risikoklassen verstehen

Das Gesetz unterscheidet vier Stufen:

  1. Verbotene Praktiken: Social Scoring, biometrische Fernerkennung in Echtzeit.
  2. Hochrisiko-KI: Medizinprodukte, Recruiting-Tools, Kreditscoring. Hier gelten strengste Doku-Pflichten.
  3. Begrenztes Risiko: Chatbots und Deepfakes (Transparenzpflicht: "Ich bin eine KI").
  4. Minimales Risiko: Spam-Filter, Videospiele (Keine neuen Pflichten).

Wir empfehlen unseren Kunden, bereits in der Designphase ("Privacy by Design") zu prüfen, in welche Kategorie das geplante Feature fällt.

FAQ

Fragen zum Thema

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Lizenzmanagement, Audits und Compliance. Optimiert für schnelle Informationsfindung.

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Unsere Experten beraten Sie gerne unverbindlich.

Der Act betrifft jeden, der KI-Systeme in der EU in den Verkehr bringt oder nutzt – unabhängig davon, ob das Unternehmen seinen Sitz in der EU hat.
Bei Verstößen gegen verbotene KI-Praktiken drohen Strafen bis zu 35 Millionen Euro oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, was höher ist.
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